Workshop
Internationale Dokumentarfilmgeschichte

Die internationale künstlerische Dokumentarfilmgeschichte spannt sich von den allerersten Städte- und Landschaftsbildern, den „bewegten Fotografien“ der Gebrüder Lumière bis zum abendfüllenden Kinodokumentarfilm der Gegenwart, der wesentlich erzählerisch geprägt ist. Alle, auch die experimentellen Formen kennzeichnet eine Wirklichkeitsbehauptung, bei der die Welt vor der Kamera und die Welt außerhalb des Kaders – anders als beim Spielfilm und seinem deklarierten und kontrollierten „Als ob“ – sich in ein- und derselben Realitätssphäre begegnen und dass die dokumentarischen Akteur_innen als sie selbst vor der Kamera sprechen und agieren. Dokumentarfilme vertiefen den Wirklichkeitsbezug, lehren sehen, verdeutlichen und fangen unwiederbringliche Momente ein.