Workshop
Produktionsmanagement III: Koproduktion, Rechte, Verträge

Die Produktion eines Dokumentarfilms wird heute zunehmend komplexer, die Finanzierung erfolgt meist aus vielen verschiedenen Quellen. 

Der erste Teil des Workshops widmet sich der Fragestellung: Wie finde ich geeignete Partner für die Realisierung meines Filmprojektes? Dabei geht es auch – aber nicht nur – um Geld und Förderanträge. Immer wichtiger werden strategische Partnerschaften und die Erweiterung des eigenen professionellen Netzwerkes – durchaus über die deutschen Grenzen hinweg. An dieser Stelle werden die Möglichkeiten aber auch Probleme und Rechtefragen internationaler Koproduktionen erläutert. Das Budget eines Dokumentarfilms ist äußerst flexibel. Es reicht von „no budget“ beim selbst gedrehten Videoessay bis zum großen internationalen Kinofilm mit einer Produktionssumme von über 1 Mio €. Wichtig ist, das Budget eines Films richtig einzuschätzen, denn mehr Geld bedeutet nicht unbedingt einfachere Arbeitsbedingungen und bessere Ergebnisse.

Im zweiten Teil geht es um einen für Dokumentarfilmer existentiellen Themenkomplex, das Rechte- und Vertragsmanagement. Dieser betrifft nicht nur die eigenen Verträge mit Geld- oder Auftraggebern, sondern auch die Regelung der Rechte zwischen Filmemacher und anderen Rechteinhabern:

- Übertragung von Bild- und Tonrechten bei
- Interviews
- Archivrechte
- GEMA/ Musikrechte
- Freistellung von Ansprüchen Dritter und Rechtefragen im internationalen Kontext.