Assoziative Filmsprache – anders erzählen

Wie erzählt man Geschichten, wenn die konkreten Bilder zu fehlen scheinen? Weil die Themen abstrakt sind oder von den unsichtbaren Gefühlen des/der Protagonist*innen handeln? Oder aber, weil nach einer anderen, kreativen Art gesucht wird, eine Stimmung, eine Emotion optisch umzusetzen. Es gibt zahlreiche Themengebiete in publizistischen Videoformaten wie dem Dokumentarfilm, aber auch in fiktionalen, Werbung oder Social Media, wo die klassische Filmsprache nicht genügt. Im Workshop erarbeiten wir diese Themen praktisch, über Bildfindungs- und Montage-Übungen (mit eigenem oder Fremdmaterial). Wir schauen dazu zahlreiche Beispiele aus verschiedenen Mediengattungen und Sie erhalten erhellende Erkenntnisse aus der Wahrnehmungsforschung dazu ebenso wie praxisnahe Umsetzungs-Tipps.

Themen

  • kreative Bildstrecken visualisieren. 
  • Abstrakte, schwierige und bildarme Themen optisch attraktiv umsetzen
  • in Bildern denken lernen auf einen neue, auf aktuellen Wahrnehmungs-Erkenntnissen basierende Art  
  • Filmische Sequenzarten: Erzählende, begriffliche und assoziative Sequenzen.
  • Basierend auf dem 2021 erscheinenden Fachbuch der Autor*innen  «Assoziative Filmsprache – Unsagbares in Bild und Ton erzählen».