Stefania Smolkina ist Künstlerin und Filmemacherin. Ihre Arbeiten untersuchen die Textur von Erinnerung und entstehen aus dem Interesse an den politischen Dramen der oft unerwähnten, übersehenen und überschatteten Nebengeschichten. Sie studierte an der Saint Petersburg Stieglitz State Academy of Art and Design, an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, an der Iceland University of the Arts in Reykjavík. 2026 ist sie Stipendiatin des Künstlerhauses Edenkoben. 2024 erhielt sie das KUNSTFONDS_Stipendium der Stiftung Kunstfonds. 2023 war sie Trägerin des künstlerischen Arbeitsstipendiums von DOCK 20, Lustenau und des Recherchestipendiums des Berliner Senats. 2022 war sie Stipendiatin des Goldrausch Künstlerinnenprojekts, Berlin und Teil des Projektes Creative Pathways zwischen Ireland und Deutschland.
Smolkinas Arbeiten wurden in Kinos, Galerien und Institutionen gezeigt, darunter das Goethe-Institut in Boston und Irland, die Diagonale ’24 Graz, die 70. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, DOCK 20 – Kunstraum und Sammlung Hollenstein, der Kunstraum Kreuzberg Berlin, D21 Leipzig, das transmediale Studio, die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Henry van de Velde Museum, das PROYECTOR ’20 Festival de Videoarte Madrid sowie das Algera Studio Reykjavík. Smolkina ist Teil der Initiative Kino in Bewegung, Leipzig und The Emerging Eye Network, Berlin.
Smolkinas Arbeiten wurden in Kinos, Galerien und Institutionen gezeigt, darunter das Goethe-Institut in Boston und Irland, die Diagonale ’24 Graz, die 70. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, DOCK 20 – Kunstraum und Sammlung Hollenstein, der Kunstraum Kreuzberg Berlin, D21 Leipzig, das transmediale Studio, die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Henry van de Velde Museum, das PROYECTOR ’20 Festival de Videoarte Madrid sowie das Algera Studio Reykjavík. Smolkina ist Teil der Initiative Kino in Bewegung, Leipzig und The Emerging Eye Network, Berlin.
Über Namen (DE, 2019)
Jahrgang: 2018/2019
In einer Kombination aus Wörtern und Klängen wird jede Person in der Welt registriert. Der Name wirkt als etwas Selbstverständliches, aber in seiner Bedeutung erscheint er gleichzeitig allgegenwärtig und unendlich veränderlich. Namen zeigen Zugehörigkeit und Herkunft an. Namen sind auch ein Teil des zivilen Vertrages zwischen einer Bevölkerung und einem Staat.Das Web Art Projekt beschäftigt sich mit den erzwungenen Namensänderungen im sozialistischen Bulgarien im Winter 1984-85, in dem alle Vertreter*innen der dort lebenden türkischen Minderheit gezwungen wurden, ihre Namen zu „bulgarisieren“. Sogar die Namen der Verstorbenen auf den muslimischen Friedhöfen wurden geändert oder zerstört. Das staatliche Narrativ und die damit verbundene Darstellung des Anderen spielen eine große Rolle, um solche Prozesse auszulösen und danach zu rechtfertigen. In den Ereignissen treffen sich mehrere Aspekte, die mich interessieren: es geht um maschinelle Assimilierung und Ausgrenzung durch Namensänderung, die Konfrontation zwischen Mensch und sozialistischem Staat und um Prozesse des individuellen Erinnerns an ein kollektives Ereignis. Das vorgestellte Ereignis außerhalb eines engen Kreises bleibt lokal.Die pensionierten Skulpturen von sozialistischen Funktionären ruhen heute in einem Skulpturenpark. Die Grabsteine auf Friedhöfen werden zu alt um die Namen zu zeigen. Die Lücken in der Geschichte werden immer breiter.
Festivals / screenings
2019 Kino in Bewegung Program, Chemnitz, Germany
2020 Taipei C̶o̶n̶Temporary Art Center; als Teil von Tenth Anniversary program Transient Response, Taiwan
2020 PROYECTOR´20 / Festival de Videoarte, Spanien
2022 Film screening at Haubrok foundation, Berlin, Germany
2022 5th Balkan Can Kino Film Symposium, STATES vs MINORITIES, Athens, Greece
2022 Tender Reels: GOING PLACES, Filmrauschpalast Moabit, Berlin, Germany
2024 Die Geschichte macht Augen zu, aber kann nicht schlafen, Admiralkino, Wien, Austria
2025 Kino in Bewegung, Open Space, Chemnitz, Germany
2025 Flimmerkiste Kurzfilmfestival, Kunstverein gegenwart e.V., Kino Fortuna, Leipzig, Germany
Festivals / screenings
2019 Kino in Bewegung Program, Chemnitz, Germany
2020 Taipei C̶o̶n̶Temporary Art Center; als Teil von Tenth Anniversary program Transient Response, Taiwan
2020 PROYECTOR´20 / Festival de Videoarte, Spanien
2022 Film screening at Haubrok foundation, Berlin, Germany
2022 5th Balkan Can Kino Film Symposium, STATES vs MINORITIES, Athens, Greece
2022 Tender Reels: GOING PLACES, Filmrauschpalast Moabit, Berlin, Germany
2024 Die Geschichte macht Augen zu, aber kann nicht schlafen, Admiralkino, Wien, Austria
2025 Kino in Bewegung, Open Space, Chemnitz, Germany
2025 Flimmerkiste Kurzfilmfestival, Kunstverein gegenwart e.V., Kino Fortuna, Leipzig, Germany
Die Entwicklung des Prototypen von Über Namen fand im Rahmen des PMMC Lab 2018/2019 statt.